Text 'Feedwatch' in der Mitte von zwei Kreisen

Feedwatch

Feedwatch möchte politische Informationsräume sichtbar machen. Sowohl in der App als auch in einer Browservariante zeigt die Lernapp echte politische Social-Media-Beiträge und simuliert somit einen Social-Media Feed. Dadurch wird nachvollziehbar, wie sich politische Kommunikation in digitalen Öffentlichkeiten unterscheidet. 

Feedwatch richtet sich grundsätzlich an alle, die gesellschaftliche Kommunikation in sozialen Medien besser verstehen möchten – insbesondere an Personen, die sich für Politik, Journalismus oder digitale Öffentlichkeit interessieren. Primär soll die App jedoch im schulischen Kontext eingesetzt werden, um Schülerinnen und Schülern den reflektierten Umgang mit politischen Inhalten im Netz zu vermitteln. Dafür steht Lehrkräften ein fertiges Unterrichtskonzept zur Verfügung, das den Einsatz von Feedwatch im Unterricht strukturiert begleitet.

Die Feeds bilden die Informationsumgebungen des gesamten politischen Spektrums realitätsnah ab. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Demokratie & Zivilgesellschaft werden Sockpuppet-Accounts (künstliche Nutzerprofile), die algorithmische Empfehlungen und Filterblasen gezielt simulieren, genutzt. Auf dieser Basis entsteht ein wissenschaftlich fundiertes Modell politischer Online-Kommunikation, das Strukturen und Dynamiken sichtbar und direkt vergleichbar macht.

Hinter archetypischen Wählerprofilen verstecken sich die fünf Parteien im Bundestag. Über den Radius-Filter lässt sich auswählen, ob nur Beiträge von Parteien, zusätzlich auch von Politiker*innen oder aus dem Umfeld (Influencer*innen und journalistische Angebote) angezeigt werden sollen. Über das Event-Feature können Nutzer*innen außerdem bestimmte politische Ereignisse aus der Vergangenheit auswählen und nachvollziehen, wie sich die Feeds unterschiedlicher politischer Lager rund um diese Ereignisse entwickelt haben. So wird sichtbar, welche Themen, Frames und Beiträge in verschiedenen Informationsumgebungen jeweils besonders präsent waren – und wie unterschiedlich politische Wirklichkeit im Social-Media-Feed erscheinen kann. 

Dadurch sollen algorithmische Dynamiken transparent gemacht und individuelle Fähigkeiten zur kritischen Einordnung medialer Inhalte gefördert werden.

Mehr Informationen sind über die verlinkte Webseite bzw. die Kontaktdaten erhältlich.

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Manfred Rump
Overbergstraße 9
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E-Mail: manfred@feedwatch.eu