RaisoN steht für ‚Radikalisierung durch Verschwörungsideologien. Auswirkungen auf den sozialen Nahraum als Herausforderung für die Bildungs- und Beratungsarbeit‘.
Verschwörungsideologien als wichtiger Bestandteil von extrem rechten bzw. völkisch-autoritären Weltbildern tragen zu Radikalisierungsprozessen in wachsenden Teilen der Bevölkerung bei. Davon ist die Gesamtgesellschaft ebenso betroffen wie das unmittelbare soziale Umfeld der Verschwörungsanhänger*innen. Studien, wie z. B. die Mitte-Studie 2023, belegen die weite Verbreitung von Verschwörungsideologien und deren Bedeutung für völkisch-autoritäre Ideologien.
Aus den Auswirkungen von Verschwörungserzählungen auf Betroffene, die Verschwörungsgläubige in ihren Familien und/oder Freundes- und Kolleg*innenkreisen haben, ergeben sich spezifische Anforderungen für Beratungsstellen und die außerschulische politische Bildungsarbeit. Eine systematische Erforschung der konkreten Auswirkungen von Verschwörungsideologien auf zwischenmenschliche Beziehungen im sozialen Umfeld (u.a. Familie, Freundeskreis, Arbeitskontext) stand zum Startpunkt des Projekts im Jahr 2023 jedoch noch aus. Deshalb geht RaisoN den konkreten Auswirkungen von Verschwörungsideologien auf das soziale Umfeld und den damit einhergehenden Herausforderungen für Beratungs- und Bildungsarbeit nach. Das Forschungsprojekt ist ein Verbundvorhaben der TH Köln und der Universität zu Köln.
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